Hwk Südwestfalen

Fachkräftesicherung am Frühstückstisch

Das Unternehmerfrühstück zum neuen Lehrgang "Vorarbeiter im Maler- und Lackiererhandwerk" entpuppte sich als Gesprächsrunde rund um das Thema Fachkräftesicherung. Im bbz Arnsberg diskutierten Unternehmer die Frage: Was tun, damit der Nachwuchs ins Handwerk kommt und auch da bleibt?

 

Fortbildungen rechnen sich für den Gesellen und den Betrieb

Eine zielführende Möglichkeit wäre, die Mitarbeiter auf Fortbildungen zu schicken. Der neue Kurs kann hier ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Meister sein. Der Kurs richtet sich an Gesellen aus dem Maler- und Lackiererhandwerk, die unter anderem in Betriebsorganisation, Technik und Gestaltung fit gemacht werden für einen verantwortungsvollen Job auf der Baustelle.

Das rechnet sich für den Gesellen, aber auch für den Betrieb. "Als Unternehmer muss man delegieren lernen. Ein Vorarbeiter kann sich auch für kleine Betriebe lohnen", merkte Gebäudesanierer Willi Bernd Schönenberg von der STRAHLTec GmbH an.

 

"Work-Life-Balance" muss stimmen

Wichtig ist den aktuellen Azubis der Generation Z, dass die "Work-Life-Balance" stimmt. "Das Handwerk muss den jungen Leuten Perspektiven bieten. Dazu gehört ein gutes Arbeitsklima und ein sicherer Arbeitsplatz", erklärte Oliver Hartmann, Fachbereichsleiter Bau/Ausbau im bbz Arnsberg. Malermeister und bbz-Dozent Frank Niggemann ergänzte: "Mit den Maßnahmen für die Fachkräftesicherung muss man jetzt anfangen und alle mit ins Boot holen – auch die Betriebe."

 

Hier geht's direkt weiter zur Kursbuchung:  Vorarbeiter im Maler- und Lackiererhandwerk