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Meisterprüfung

Der Meistertitel ist das Qualitätssiegel des deutschen Handwerks. Einem Meister stehen alle Türen offen.

Vier Prüfungen auf dem Weg zum Meister



Teil I - Prüfung der meisterhaften Verrichtung der wesentlichen Tätigkeiten

In der fachpraktischen Prüfung wird in der Regel ein Meisterprüfungsprojekt angefertigt und/oder eine Situationsaufgabe gelöst sowie ein Fachgespräch durchgeführt. Die Aufgaben/Arbeiten sollen einem konkreten Kundenauftrag entsprechen.



Teil II - Prüfung der erforderlichen fachtheoretischen Kenntnisse

Hier werden technologische, ablauftechnische, verfahrenstechnische, werkstofftechnische und mathematische Kenntnisse geprüft. Durch eine Verknüpfung seiner Kenntnisse soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist eigenständig Probleme zu lösen und deren Lösung zu dokumentieren.



Teil III - Prüfung der betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen
und rechtlichen Kenntnisse*

Teil III der Meisterprüfung überprüft die Kenntnisse in Rechnungswesen und Controlling, wirtschaftlichem Handeln im Betrieb sowie rechtliche und steuerliche Grundlagen.



Teil IV - Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse**

Der Prüfling muss seine Kenntnisse in der Personalführung und der Arbeitspädagogik unter Beweis stellen. Hierzu gehören insbesondere Planung einer Ausbildung, Einstellen von Auszubildenden, Ausbildung am Arbeitsplatz, Förderung des Lernprozesses, Ausbildung in der Gruppe sowie der Abschluss einer Ausbildung.



* Für Teil III der Meisterprüfung wird bei der Handwerkskammer Südwestfalen die Fortbildungsprüfung "Geprüfte/r Fachfrau/Fachmann für kaufmännische Betriebsführung (HWO)" abgelegt. Die bestandene Prüfung führt zur Befreiung des Teils III.

** Für Teil IV der Meisterprüfung wird die "Ausbilder-Eignungsprüfung" abgelegt. Die bestandene Prüfung führt zur Befreiung des Teils IV.



Zulassungsvoraussetzungen

Für die Zulassung zur Meisterprüfung genügt es, wenn Sie den erfolgreichen Abschluss einer Gesellenprüfung in dem Handwerk, in dem Sie ihre Meisterprüfung ablegen möchten oder einer entsprechenden Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nachweisen können.

Ganz wichtig: Es gibt Ausnahmeregelungen



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